Eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge basiert auf vielen bekannten Faktoren. Hierzu zählen eine realistische Bewertung und Ertragserwartung, der Kaufpreis und dessen Finanzierung sowie gesellschaftsrechtliche und steuerliche Fragen. Zudem sollte ausreichend Zeit zur Einarbeitung des Nachfolgers eingeplant werden. Darüber hinaus gilt es, im Vorfeld auch oft unbeachtete Faktoren ins Visier zu nehmen. Dies gilt besonders für Fragen zum Führungsstil und der Verantwortungsübernahme.

In Folge 1 soll auf die Bedeutung der Übergabe von Verantwortung und der Befähigung zu eigenständiger Arbeitsweise der Mitarbeiter eingegangen werden.

Dürfen, sollen und müssen Ihre Mitarbeiter Verantwortung übernehmen? Gibt es dazu klare Regeln und Verantwortlichkeiten? Können Sie das Unternehmen ohne „Datenfernverbindung“ für 14 Tage verlassen, ohne dass der Laden zusammenbricht? Kennen Sie Gedanken wie „Bevor ich es erkläre, mache ich es lieber selbst.“ „Damit es richtig wird, mache ich es lieber selbst.“ oder „Wenn ich es nicht mache, macht es doch keiner.“?

Sind Ihnen diese Fragen fremd, sind Sie und Ihr Unternehmen gut auf die Übergabe vorbereitet. Wenn nicht, dann haben Sie noch viel zu tun, denn in diesem Fall sind Verantwortung und Know-how fast allein auf Sie vereint. Dies stellt für einen Nachfolger ein oft unüberschaubares Risiko dar. Sorgen Sie also dafür, Ihren Mitarbeitern rechtzeitig Verantwortung und Wissen zu übergeben. Machen Sie sich also abkömmlich. Sie werden sehen: „Dann klappt es auch mit dem Nachfolger“.

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